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San Francisco, CA
30. Dezember 2007 - 06. Januar 2008 ![]() Ich Tatjana Kristina Emil
So... jetzt ist gerade der 1. Januar 2008 und es ist 11.36 Uhr, pazifischer Zeit, sprich ich sitze in San Francisco. Gestern Abend war Silvester mit schönem Feuerwerk. Das Hostel ist gut, besser als das in New York. Die 3 "Spacken" mit denen ich hier bin sind auch ganz nett... sprich ich bin gerade nur froh, dass ich hier bin und net in DC und auf n quengeliges Kind aufpassen muss. Eigentlich wollte ich in SF anfangen mit dem Bericht, habs dann aber nicht mehr fertiggebracht. Deswegen einfach einer neuer Ansatz :D Dann werd ich mal von vorne erzählen (und gleich vorweg, ich werd so gut wie alles erzählen, an was ich mich erinnere :D ): Sonntag, 30. Dezember 2007: Seong ist direkt wieder nach Hause gefahren, wahrscheinlich um zu pennen oder so :D und ich bin reingegangen und hab versucht das mit dem Einchecken zu kapieren. War nicht ganz so leicht wie ich das eigentlich von Stuttgart damals gewohnt war. Hier ist alles mit Self-Service an so depperten Computern, muss man aber auch erstmal wissen. Hat dann aber natürlich ja geklappt. Das Teil hat meinen Boarding Pass ausgedruckt und dann stand da, dass das mit dem Gepäck von einem Mitarbeiter erledigt wird, man soll einfach warten. Hab ich auch. Nach 10 Minuten kam dann ein Sicherheitsmann auf mich zu und hat mich gefragt, wieso ich da solange rumstehe, ob man mich net aufgerufen hat. Also ich hab zumindest nichts gehört.. zumindest nichts, was auch nur annähernd den Laut meinens Nachnamens hat. Ich heiße nicht "Läktschorf" oder so, wie die Dame es dann ausgesprochen hat... und in dem Gedränge, dass da war versteh ich so eine Sprachverunstaltung erst recht nicht. Naja, ging dann ja alles ganz flott. Kleber um den Koffer und dann wurde ich ein Schalter weitergeschickt, weil anscheinend können die den Koffer ja net selbst bewegen. Ich glaub sowas nennt man "Miteinbeziehen von Kunden" oder so, nur nicht zuviel Service. Kann ja auch schaden. So, nachdem mein Gepäck weg war, hab ich mich auf den Weg zur Sicherheitskontrolle gemacht, wo man die Schuhe mit ausziehen muss (wie damals in London, wo die total paranoid jeden cm² untersucht haben...). Laut dem Suchdingens hatte ich keine lebensgefährlichen Substanzen oder Objekte bei mir (so schlimme Dinge wie Coladose, Bleistift oder so). So, was macht man dann morgens um ... oh, ich seh gerade das Bild hab ich um 7.05 Uhr gemacht, also waren wir wohl doch sogar schon vor 7 Uhr am Flughafen.. naja, das kann gut sein, mir war auf jeden Fall langweilig, also hab ich mich einfach damit beschäftigt Bilder von den Flugzeugen zu machen. Schöne Bilder vom Start bzw. Landung hab ich allerdings nicht hingekriegt. Hab
dann ne Pepsi gekauft und den Rest der Zeit damit verbracht aus dem
Fenster zu starren. Gähn :D
Der 1. Flug nach Dallas ist pünktlich abgehoben. Schön war, dass nach ner Weile die überall hinreichende Wolkendecke aufgebrochen ist und nur noch blauer Himmel bzw. freie Sicht nach unten (von wo man halt guckt :D) zu sehen war, keinerlei Wolken mehr. Wieso ist so schlechtes Wetter in DC?? Unfair :D Ach wobei, wenn ich nicht daheim bin, dann ist es mir egal, kann ruhig schütten wie aus Eimern :D Hehe. Als dann Dallas endlich aus der Luft zu erkennen war, war es schon langsam Mittag. Dass das Klima hier wesentlich trockener ist, konnte man sehr gut von oben sehen. Alles gelb wegen dem ganzen Sand. SO ist Texas nun mal halt. Nicht gerade sehr einladend, aber immerhin war ich einmal da, wenn auch nur aus der Luft bzw. auf dem Gebiet vom Flughafen. Aber ich war da :-) Der Flughafen Fort Worth ist ziemlich cool. Die haben n guten Airtrain zwischen den einzelnen Terminals, von wo man ne ziemlich geile Sicht über den ganzen Flughafen bekommt. Hab sogar überlegt ne extra Runde zu fahren, damit ich mal alles sehe, war mir dann aber zu riskant, ich muss ja nicht extra Zeit verschwenden :-) Anschlußflug verpassen wäre nicht so gut gewesen. Hätte aber gereicht von der Zeit her. Hab mir dann erstmal wieder was zu essen gegönnt. 2 Cheeseburgers (ja.. Burgers.. hätte ich nicht gedacht, dass es von Burger auch n Plural gibt, hört sich bescheuert an :D) @ McDonalds. Aber was sein muss, muss sein. Der Anschlussflug nach San Francisco war wieder pünktlich unterwegs. Lange Zeit hat man unter sich wirklich nichts gesehen außer Sand..alles Wüste und Hügel. Anscheinend ist der Pilot extra südlicher geflogen als normal, um irgendwelchen Jetstreams auszuweichen. Er ist also nicht direkt Dallas-SF geflogen, sondern eher Richtung Los Angeles und dann scharf nördlich "abgebogen". Das war dann auch schon fast da, wo man zum ersten Mal den Pazifik sehen konnte. Habs erst gar nicht gepeilt^^ Essen gabs bei beiden Flügen nur gegen Bares (5$), jedoch gab es Getränke umsonst. Langweilig war es auch, weil keine Filme oder sowas gezeigt wurden, der 2. Flieger hatte nicht mal Bildschirme :D War ein total billiges Teil, 3 Sitze auf der rechten Seite und 2 links. Kurz nach 15 Uhr Ortszeit (3 Stunden vor der Ostküstenzeit) bin ich in San Francisco International Airport gelandet. Die Golden Gate Nachdem ich nur kurz auf mein Gepäck gewartet hab (alles da :-) ), bin ich raus und hab erstmal geschaut, wo denn Emil (ein Karlsruher, den ich schon seit der Vorabizeit über ICQ kenne, allerdings noch nie persönlich gesehen oder gesprochen habe) ankommt. Da ich allerdings weder Flugnummer+Fluglinie noch den Abflughafen gewusst hab, war das ganze ziemlich sinnlos :D Bin trotzdem rumgelaufen, hab auf Karten die Terminals gecheckt und sonstige Infos gesucht. Um kurz nach 4 klingelte gerade in dem Moment das Handy, als ich es herausholen wollte, um den Herrn selber anzurufen :D Gutes Timing! Er stand dann witzigerweise am selben Gepäckband (Nr. 11) wie ich ne halbe Stunde davor :D Auch American Airlines. Ich war total fertig von dem langem Flug und dauerndem Warten. War ja seit 5.30 Uhr wach, also 13 Stunden, davon die meiste Zeit nur Sitzen ohne sich groß bewegen zu können. Aber das Warten sollte erstmal weitergehen, denn wir wussten nicht, wo Kristina (ne Freundin von Emil) ankommen würde, nur ca. wann (um 5). Emil und ich haben uns dann erstmal einen Stock nach oben verzogen, erstmal ein schönes footlong Sandwich von Subway verdrücken. Gerade als wir damit fertig waren kam Kristina, der wir Bescheid gesagt haben, um die Ecke :-) Wieder mal sehr gutes Timing. Das nächste Problem war dann, wie kommen wir zum Hostel. Natürlich haben wir nicht vorher geschaut, was und wie es am Billigsten ist. Ich wusste nur von der Email des Hostels, dass es Shuttels für ca. 15$ pro Person gibt. Ein Taxi würde ca. 40-50$ insgesamt Kosten und irgendwie fahren auch Busse, von denen aber keiner wusste wie und wo :-) Also haben wir ein Taxi genommen. War dann doch erstaunlich weit, bis wir da waren. Allerdings war es nur knapp über Der Taxifahrer hat trotz Navigationssystem das Hostel nicht wirklich bzw. eher planlos gefunden. :D Auf Schilder zu gucken verlernt man wohl, wenn man ein Navi im Auto hat. Und leicht zu übersehen war es auch nicht, zumindest haben wir es gesehen. Dann natürlich erstmal sofort eingecheckt und gleich die Betten inspiziert. War nur so n Vielleicht aber nur weil mir mein Bett hier eigentlich zu weich ist. Nachdem wir uns erstmal ein bisschen ausgeruht haben, haben wir uns dann entschlossen noch in die Stadt zu gehen und was zu essen. In San Francisco geht zumindest in der Innenstadt das meiste nur mit dem Bus ($1,50 pro Fahrt und gilt 90 Minuten). Auf dem Rückweg sind dann noch ein paar lustige Bilder entstanden. Das war es dann so ziemlich für den Sonntag. War auch ein richtig anstrengender Tag, weswegen ich auch wie ein Stein geschlafen hab. Montag, 31. Dezember 2007: Da wir uns noch keinen Plan zurecht gemacht haben, sind wir am nächsten Morgen nach dem Aufstehen und dem Testen des recht spärlichen Frühstücks (1 Bagel oder 1 Frucht + Saft und Kaffee) erstmal nach draußen gegangen und haben die Umgebung bei Tageslicht angeschaut. Kristina war irgendwie gerade nicht aufzutreiben, deswegen sind Emil und ich allein raus und haben Bilder von Alcatraz und der Golden Gate Bridge gemacht, die vom Hostel aus perfekt zu sehen sind. Von daher ist die Lage des Hostels schon mal einmalig (Für Interessierte: Es war das Fishermans' Wharf Hostel im Fort Mason). Kristina kam dann auf einmal von der Seite angelaufen, weil sie auch die Idee hatte einen Spaziergang zu machen. Das Wetter war einfach nur unglaublich, sieht man auch auf den Bildern, also sind wir weiter gelaufen und haben die Sonne genossen. Das Ganze hat dann auch ne Weile gedauert, genauer gesagt bis ca. 15 Uhr. Irgendwann nachmittags sollte Tatjana (noch ne Freundin von Emil und Kristina) zum Hostel kommen. Wir wussten allerdings nicht genau wann, weswegen wir uns überlegt haben die kurzfristig geplante Fahrradtour durch SF und Umgebung doch jetzt einfach schon mal anzufangen. Auf dem Weg haben wir Tatjana dann allerdings gesehen :D Sie war aber zu kaputt, um jetzt noch ne riesen Tour zu fahren. Darauf hätte Dass wir dann sofort Bilder von uns, den Bikes und der GGB gemacht haben, ist glaub ich selbstverständlich :D Die Tour ging dann am Strand entlang Richtung Golden Gate Bridge, über die Brücke (Ich hätte gar nicht gedacht, dass die so lang ist und dass der Wind so übelst bläst, vor allem wenn man aus dem Windschatten der 2 großen Pfeiler rausfährt. Ich hab schon gedacht, mich haut es vom Fahrrad), dahinter dann die Hügel nach unten (war alles andere als flach) in die Ministadt Sausalito, wo wir wieder mal zum Essen gegangen sind. In dem spanisch/italienisch angehauchten Dorf muss man natürlich Pizza essen :D. Danach sind wir mit der Fähre zurück zu den Piers von San Francisco gefahren. Sah total geil aus, sieht man wieder auf den Bildern :D Langsam ging es auf Mitternacht sprich Silvester zu, also sind wir noch auf einen Kurzstopp ins Hostel zürück, wo Tatjana gewartet hat und wo der australische Typ aus dem Nachbarbett seinen "besonderen" Gürtel ausgepackt hat. Ja, das soll ein Feueralarm mit Kondom innen drin sein. Dementsprechend selbstsicher hat der Typ auch geredet. Wieviel daraus wurde, erfuhren wir dann später^^ Also erstmal wieder in die Stadt und runter zu den Piers mit dem Taxi, weil in der Nähe der Bay Bridge das Feuerwerk sein würde. War auch wirklich nicht von schlechten Eltern. (Bilder hab ich keine davon, nur Videos) Kristina nahm die Situation dann zum Anlass mit dem Rauchen aufzuhören (bis jetzt hat sie es wohl auch durchgehalten). Sei stark! Den Abschluss des Tages bildete dann ein Besuch beim Chinesen, was ausnahmsweise auch mal wirklich geschmeckt hat. (Wieder im Zimmer hatten Emil und ich was zum Lachen, denn der "Kondom-Mann" war schon wieder zu Hause und tief am pennen, anscheinend sogar als ersten von allen :D Das spricht für sich) Dienstag, 1. Januar 2008: Wenn ich mich richtig erinnere, dann haben wir den Anfang des Tages mit rumhängen, frühstücken und Pläne (zumindest den Plan, wann wir den Plan machen sollen) verbracht. Am Nachmittag sind wir dann aber doch noch aufgebrochen und wollten in den Zoo. Zum Zoo haben wir es auch geschafft. Allerdings war der Eingang, wo wir waren, verschlossen und kein Mensch weit und breit zu sehen. Wir wissen aber nicht, ob der Haupteingang auch zu war. Eigentlich hätte der Zoo aufhaben sollen. Ich habe am Tag davor geguckt, was denn alles am Neujahrstag zu hat, und der Zoo war nicht dabei, soweit ich mich erinnere. Es war aber recht spät, deswegen hatte keiner mehr Lust den ganzen Weg außenrum zu laufen, außerdem war das schon n größerer Fußmarsch von unserer Bushaltestelle zu dem Eingang (dass da ein anderer Bus gefahren wäre, haben wir nicht gesehen). Naja, man muss das allerdings positiv sehen, denn so haben wir immerhin was von der Stadt gesehen :D Wenn auch nur von außen. Also sind wir zurück zum Hostel und haben während der Busfahrt beschlossen, dieses Mal selbst zu kochen (Emil ist ja fast gelernter Koch :-) ). Emil und ich sind dann also zum Einkaufen gefahren und haben das ganze Zeugs besorgt. Witzig wurde es dann im Hostel, als wir (oder eigentlich nur Emil :D) losgelegt haben mit kochen. Es kamen immer wieder Leute, die auch unten in der Küche saßen, zu uns rüber und haben gefragt was wir da machen, wäre ja voll toll und so ... lauter Erwachsene. Achja, es gab Nudeln mit Hühnchen und net total geilen Soße. War übelst gut (Lob an den Küchenchef!), allerdings so viel, dass keiner seinen Teller leer gekriegt hat :D Aber anscheinend kocht Emil ja auch mit genau dem Ziel. Mittwoch, 2. Januar 2008: So, Mittwoch vormittag sind wir ins "Exploratorium" gegangen, weil das der einzige Tag im ganzen Monat war, wo man kostenlos reinkonnte. Das Teil ist sowas wie eine Ausstellung von "unglaublichen" physikalischen Experimenten zum Anfassen und selbst ausprobieren. Es war auch recht viel Zeugs, was man machen konnte. Zum Beispiel war da ein Raum wie aus dem Fernsehen, wo man in der einen Seite ganz klein ist und in der anderen mit dem Kopf an die Decke stößt (optische Täuschung, klappt nur, wenn man unter einem bestimmten Winkel in den Raum schaut). Aber ich muss schon sagen, dass ich eigentlich mehr gelangweilt war, als dass es Spaß gemacht hat. Ich mein, nach 2 Jahren Physik-Leistungskurs staune ich nicht mehr, wenn ich konstruktive und destruktive Interferenz von Querwellen oder Hysteresephänomene sehe... Die Leute, die da mit offenem Mund davor standen, haben mich sogar eher genervt :D Achja, richtig erklärt warum was wie funktioniert wurde nicht. Eigentlich nur gesagt, WAS passiert und dass das wegen bestimmten Regeln so ist... super. (Ich weiß langsam, wieso mein Physiklehrer Sendungen wie Knoff-Hoff und Co. nicht mag :D Keine Erklärungen, nur der WOW-Effekt... Gruß an Herrn Hengge an der Stelle). Danach sind wir nochmal Richtung Strand und Golden Gate Bridge gegangen, weil Tatjana da noch nicht war (war ja bei der Fahrradtour nicht dabei). Wir konnten es uns dann nicht nehmen lassen, in den Pazifik zu steigen und da Bilder zu machen. Üüübelst kalt war das Wasser!! Sofort beim Reingehen, nur noch Schmerz :D Also schlimmer als so ne Kneipp-Dingens war es schon. Ist zwar irgendwie unlogisch, aber es hat sich so angefühlt. Zu dem "That's fucking (not) cool": An dem gleichen Morgen im Hostelzimmer: Die 3 Amerikaner (aus Denver oder so) sind abgereist, allerdings hat einer von denen erst in dem Moment realisiert, dass er seinen Flug verpasst hat, weil der schon viel früher ging :D Er ist aber ziemlich ruhig geblieben und hat nur "That's fucking not cool" gesagt :D Das passt an der Stelle auch wunderbar, denn das Wasser war ja echt (nicht) fucking cool :D Naja, soviel dazu. Damit war ich also sowohl an der West- als auch an der Ostküste der USA im Wasser. Im Atlantik im Sommer war es aber deutlich wärmer. Danach sind wir zur Golden Gate Bridge gelaufen und da erstmal Souvenirs eingekauft. Außerdem stand draußen vor dem Shop ein Stück von den großen Tragseilen der Brücke. Man sah die ganzen Einzelstränge innendrin. Wenn man weiß, dass die da jeden einzelnen von den 27572 Strängen einzeln von einem Ende zum anderen gebracht haben, dann ist das schon etwas...wow Später haben wir uns dann auf dem Weg zum Golden Gate Park gemacht (was der mit der Brücke zu tun hat weiß ich nicht, ist auch ganz woanders) und da einfach durch den Park gelaufen. Eigentlich wollten die Mädels dann glaube ich in das De Young Museum mitten in dem Park, aber das hätte sich net mehr gelohnt (außerdem wäre es eh nur irgendwelche Kunst gewesen :-) ). Abends haben wir nochmal im Hostel gekocht (wieder mal ein richtig dickes Lob an den Chefkoch!) und danach mal im Dunkeln in der Bay entlang. Hab noch n paar schöne Bilder hingekriegt. Achja, ein paar Amerikaner haben da aus Jux Krabben gefangen. Donnerstag, 3. Januar 2008: Da ich Donnerstag das erste Bild erst 13.16 Uhr gemacht habe, muss vormittags nichts gelaufen sein. Ich glaube wir haben einfach nur lang geschlafen und dann langsam fertig gemacht. Krass.. eigentlich total Zeit verplempert :D Naja, den Rest des Tages haben wir dafür genutzt uns Downtown San Francisco mal anzuschauen, allerdings hat sich das Wetter von total geil auf Regen umgestellt. Also sind wir eben leicht nass durch Chinatown SF (die größte chinesische Siedlung außerhalb Chinas) gelaufen und wollten dann, nach einem Zwischenstopp bei McDonalds, weil ein Burgerking nicht zu finden war, auf den Transamerica Tower hoch, der pyramidenförmige Wolkenkratzer (eigentlich ist der gar net soo hoch, aber diesmal hat er wirklich an den Wolken gekratzt :D ). Allerdings ist der für Touristen nicht mehr zugänglich. Auch Verhandeln mit dem Portier unten hat nix gebracht, auch wenn der Witze gemacht hat: "Everything is negotiable, right?" :D ). Da wir allerdings so schlau waren und uns 2 Möglichkeiten rausgesucht haben, wie man San Francisco von oben begutachten kann, sind wir eben zu Nummer 2 gegangen: dem Coit Tower. Von da oben bzw. auf dem Weg dahin hab ich dann wirklich die besten Bilder überhaupt gemacht. Lob auf das Stativ :-) (Auch wenn das Teil so komisch ist, gell Kristina^^) Aber es funzt. Danach sind wir noch zum "MoMA" gefahren, den Museum of Modern Art. Allerdings war die Schlange vor dem Teil derartig lang (um die Ecke des Komplexes rum und noch n Stück weiter), dass Emil und ich keinen Bock hatten uns da wegen Kunst anzustellen. Die Mädels waren eh irgendwie weg, wir haben sie dann im Café drinnen gefunden ;D Wir zwei sind dann einfach allein zum Hostel gefahren. Wir saßen dann mit meinem Laptop in der Lobby rum und haben für den nächsten Tag geplant, der nach San Jose gehen sollte. Bis uns dann Amanda (19) und Alex (21) (2 Amerikanerinnen aus Orange County, bei LA) angesprochen haben (Ob wir Deutsche sind :D ). Haben gefragt, ob wir mit denen Pool spielen wollen. Haben wir dann auch gemacht :D War schon ganz lustig. Später dann noch Monopoly, allerdings ist einer nach dem anderen eingeschlafen, bis um 3 dann der Typ von der Rezeption kam und meinte, dass keiner in der Lobby schlafen dürfte (waren aber auch noch genügend andere Leute am Pennen :D ). Ja, von daher, war es das dann für den Abend/Morgen. Amanda und Alex meinten noch, dass sie am nächsten Tag abreisen würden. Freitag, 4. Januar 2008: Wie schon gesagt, war für den Tag San Jose geplant. Allerdings war es richtig stark am Winden und nicht gerade wenig am Regnen. Emil und ich wollten uns das aber trotzdem nicht entgehen lassen und sind deswegen alleine losgezogen. Ich hab mir extra im Hostel noch für 4$ einen Regenschirm gekauft. Als wir zur Tür raus sind hab ich aber sofort gemerkt, dass das mehr oder weniger umsonst gewesen war, weil es einfach zu stark gewindet hat, als dass das mit dem Schirm was gebracht hätte. Vor allem rennnen (wir waren spät dran für unseren Bus) ging so gar nicht :D An der Bushaltestelle mussten wir dann ewig warten, was bei dem drehendem Wind und Regen einfach nur ekelhaft war. Und das hinter 2 großen Wohnhäusern. Allerdings nur ein paar Straßen vom Pazifik entfernt.. naja. Der Bus kam dann auch. Wir gehen rein, setzen uns hin und schwupps.. gehen im ganzen Bus die Lichter und der Motor aus. Der Busfahrer meinte dann fast pamisch, wir sollen aus dem Bus raus, "I don't have power", und in den anderen hinter uns (völlig falsche Linie, aber egal). Glücklicherweise gingen 2 s später die Lichter wieder an :D In San Francisco fahren die Busse nämlich meistens mit Strom, überall in der Stadt sind über den Straßen die Leitungen dafür. Umweltschutz wird in Kalifornien wohl wirklich richtig groß geschrieben. Recycling und so gab es auch alles.. wirklich krass.. im Gegensatz zum Rest, wo ich bis jetzt war. Sehr löblich, Arnold! Ok, es ging dann also los. Mit dem Bus zur BART-Station (U-Bahn), von dort aus nach Fremont, und von da wieder mit dem Bus (diesmal Express, auch über den Highway bzw. hier ja Freeway) nach San Jose. Ging recht lang, dafür nicht allzu teuer. Insgesamt wohl kanapp über 10$. In San Jose sind wir erstmal in ein Subway Restaurant gegangen und wieder mal n Footlong Sandwich verdrückt :D Danach gings los mit dem Plan des Tages. Punkt Nummer 1 war die Body World 2 Ausstellung (Die Leichenausstellung vom von Haagens). War durchaus interessant. Allerdings wird es dann beim 20. Mal Muskeln, Organe und sonstiges Zeugs sehen, langweilig. Auch wenn die Leichen in immer noch spektakulären Posen herumstehen, liegen oder sonstwas machen. Ein zweites Mal da rein oder eine andere Body World Ausstellung anschauen würde ich allerdings nicht. Das reicht einmal. Aber einmal muss sein :D ![]() Punkt Nummer 2 (und letzter Punkt) der Tagesordnung war das Winchester Mystery House. Ich kopier jetzt einfach den Text von Wikipedia, ich bin zu faul das selbst zu formulieren. Auch deshalb, weil ich das ganze nicht allzu spannend fand. "Das Winchester-Haus (offiziell: Winchester Mystery House) ist das ehemalige Wohnhaus von Sarah Winchester, der Witwe des Gewehr- fabrikanten William Winchester. Über die Hintergründe für den Bau werden verschiedene Geschichten kolportiert. Die bekannteste besagt, daß Sarah Winchester von der Furcht besessen war, von den Geistern der (mit Winchester-Gewehren) getöteten im Schlaf heimgesucht und getötet zu werden.
Daher ließ
sie
ihre Villa wie ein riesiges Labyrinth bauen (bis zu ihrem Tod wurden
ständig neue Räume hinzugefügt) und
übernachtete
täglich in anderen Zimmern, um von den
Geistern nicht gefunden
zu
werden. Das Gebäude hat 160 Räume unterschiedlicher
Größe, darunter allein 40 Schlafzimmer, auf 4 Etagen
(7
waren es vor dem Erdbeben 1906) und über 1000 Fenster. Das
Gebäude entstand stückweise, ein einheitlicher
Bauplan
existiert nicht."Komisch an dem Haus ist einfach die Tatsache, dass vieles da drin einfach keinen Sinn macht, wie Türen vor einer Wand, sprich man kann nicht durch, Treppen die an der Decke enden (man kann nicht hoch) und ähnliches Unsinniges. Sehr gespenstisch! Sprich keine Empfehlung von meiner Seite, Emil mochte das Haus allerdings. Die Rückfahrt nach San Francisco war dann etwas kompliziert, weil der Bus von unserem selbergeschriebenem Plan nicht kam, bzw. sonstwo war, wo wir ihn nicht gefunden haben. Zum Glück hatte ein Autohaus ein offenes WLAN, womit der angehende Logistiker (in der Woche deswegen mit Transport und Co. verantwortlich) Emil dann doch noch eine Lösung gefunden hat. Die Irrfahrt war dann allerdings immer noch net zu Ende, denn wir haben die richtige Haltestelle vom Bus verpasst. Da der normalerweise aber immer im Kreis fährt... sind wir einfach sitzen geblieben. Am Ende hält der Busfahrer dann an und meint wir sollen raus, weil jetzt Feierabend hat.. na super. Wie sich aber herausgestellt hat, hat der Typ deutsche Vorfahren. Er hat das dann wohl erkannt, denn er hat uns darauf angesprochen. Als wir ihm dann gesagt haben, dass wir unsere Haltestelle verpasst haben (und kein Tagesticket haben, sprich wir müssten nochmal zahlen), hat er kurzerhand beschlossen uns einfach dahin zu fahren wo wir hinwollten. Also net nur zu der Haltestelle, sondern direkt dahin :D Voll cool. Witzig war nur, dass nach 5 Sekunden als er losgefahren ist, ein Pfeifton kam, und sich dann die Zentrale oder so gemeldet hat. Denen ist wohl über GPS aufgefallen, dass der Bus unplanmäßig durch die Gegend fährt. Er hat dann nach Erlaubnis gefragt, ob er zwei deutsche Touristen zu der Haltestelle fahren darf, weil wir es net gecheckt haben :D Durfte er wohl auch. Richtig cool. Zurück nach San Francisco sind wir dann mit dem "Caltrain" gefahren, der allerdings erst nach ner guten Stunde kam. Und wir hatten nix zu tun :D Außer dumm warten. Und die Zugfahrt ging auch noch 1,5 h. Achja, der Zug war so ein komischer Doppeldeckerzug, also mit 2 "Schichten".. aber das Ganze sah trotzdem eher aus wie ein Güterwagon mit den ganzen Metallstangen und Blechen.. naja, aber ging direkt ohne Umsteigen. In SF angekommen, wollten wir dann endlich mal in einen Burger King, allerdings war das alles andere als leicht. Denn erstens hatten wir keine Ahnung, wo es einen gibt, zweitens gab es nirgends ein offenes WLAN, um mit dem Ipod zu gucken und drittens, als wir dann doch noch eins gefunden haben, hat uns Googlemaps zu irgendein billig Burger Restaurant geführt anstatt wie eingegeben zu einem "Burgerking".... aber der Verkäufer in einem 7Eleven wusste es dann. Und zur Feier des Tages gabs dann für Emil und mich natürlich nix anderes als das Größte, was die auf Lager hatten: den Triple Whopper (schade, dass es keinen Quad Whopper wie in New York gab). Kristina kam dann noch vorbei, und wir sind zurück ins Hostel gefahren. Den restlichen Abend hab ich dann mit Amanda (sie und Alex konnten nicht nach Hause fahren, weil das Wetter an dem Morgen so schlimm war, also haben sie ne weitere Nacht gebucht) und allen möglichen Spielen verbracht :-) Bis wir dann um kurz vor 4 morgens ins Bett sind. Aber irgendwie wollte auch keiner von uns 2en aufhören^^ Emil und Kristina waren wohl auch noch bis halb 4 irgendwo und haben über sonstwas geredet, Tatjana und Alex waren schon lange schlafen. Samstag, 5. Januar 2008: So, am nächsten Morgen war das Wetter wieder ok, also waren die 2 Amis weg :-( ^^ Eigentlich wäre für diesen Morgen eine Tour nach Alcatraz geplant und auch schon gebucht gewesen. Allerdings wurde die (und nur die; allen anderen Touren fanden statt) gecancled, weil es die erste nach Unwetter war und die sichergehen wollten, dass auf der Insel auch alles ok ist etc. Super.... und auf ne spätere Tour verschieben ging net, weil alles ca. ne Woche im Voraus ausgebucht ist. Den letzten richtigen Tag haben wir dann halt mit diversen Aktivitäten verbracht. Als erstes stand Shoppen auf dem Plan und zwar im Macy's. Emil und ich haben nach Hemden gesucht, ich hab allerdings nichts in meiner Preisklasse gefunden :D Ich wollte auch eigentlich nichts ausgeben. Eine schöne Winterjacke hätte ich allerdings gekauft, wenn sie bezahlbar und in meiner Größe dagewesen wäre. Es hat aber immer entweder das eine oder das andere nicht gepasst. Danach sind die Mädels irgendwohin, auf jeden Fall sind Emil und ich in die Stadt und wollten eigentlich Bowling spielen gehen. Allerdings war die Warteliste nicht gerade klein (min. 1,5 h), also sind wir weiter und haben dann sogar noch was Besseres gefunden :D Eine Pool Bar. Im Hostel war ja auch ein Tisch, aber der hier war größer und es ist einfach was anderes. Hat richtig Spaß gemacht. Eine wichtige Station in San Francisco blieb dann für den Abend noch übrig. Und zwar das weltberühmte Cable Car. Gesehen (und gehört) haben wir das Dings schon die ganze Zeit in SF, allerdings sind wir noch nicht damit gefahren. Solze 5$ kostet eine Fahrt, aber es ist es wert und es ist Fun :D Zurück im Hostel (das Cable Car fuhr bis fast dahin) haben wir noch den Entschluss gefasst einmal zumindest im Restaurant Fisch bzw. Krabben und derlei Meeresgetier zu essen. Das wars dann aber, und die Woche in SF war so gut wie vorbei. Es blieb nur noch der Heimflug nach DC. Das aber erst am nächsten Tag, sprich noch einmal konnten wir das Bett im Hostel genießen :D (die Schnarcher im Zimmer allerdings auch) Sonntag, 6 Januar 2008: Der Tag des Abflugs. Emil und ich sind um 5.45 Uhr aufgestanden, weil unsere Flüge um ca. halb zehn gingen. Der Plan war mit 2 verschiedenen Bussen zum Flughafen zu kommen, allerdings hat Logistiker Emil den Zettel mit den Nummern auf dem Weg verloren, weswegen wir dann nicht mehr genau wussten, wo denn die 2. Bushaltestelle war. Wir waren laut dem Fahrplan (6.51 Uhr) eigentlich schon zu spät, allerdings war zufällig an der Ecke ein offenes WLAN von einem Hotel, wo Emil dann schnell nochmal die Route abgecheckt hat, und gemerkt hat, dass die Haltestelle auf der anderen Seite und viel weiter vorne war als gedacht. Wir haben es aber noch rechtzeitig geschafft. Das Wunder von San Francisco :D Als in dem Expressbus dann "Approaching San Francisco International Airport" angesagt wurde, wurde es langsam ernst :-( Wir werden eine der schönsten und geilsten Städte der Welt verlassen :-( Das Ganze sollte sich dann aber noch ein bisschen hinziehen :D Denn als wir im Flughafengebäude drin waren, wurden wir erstmal überrascht^^ Wir hatten wieder mal Glück, denn genau unsere beiden 2 Flüge waren verschoben (meiner 2 h nach hinten) bzw. komplett gecanceled (Emils Flug). Dementsprechend war auch die Halle vor den Schaltern recht gefüllt, sag ich mal so :D Es ging mehr als langsam voran, weil nur 2 (!) Angestellte damit beschäftigt waren, die Meute abzuarbeiten. Einer war ein älterer Herr, der so komisch und ausdauernd auf seiner Tastatur rumgehauen hat, dass Emil und ich alle Freude hatten dabei zuzusehen und mögliche Nebenbeschäftigungen des Mannes aufzudecken, wie Daddelgames, Chat4free oder sonstigen Müll. Wir hatten auf jeden Fall wirklich unseren Spaß und waren nur am Lachen. Wir waren jedoch die einzigen weit und breit, die am Lachen waren, überall nur miesepetrige Gesichter, die uns blöd angeschaut haben :D Aber wir waren echt schon halb am Boden liegend vor Lachen.. :D Vor allem, der Kerl war ja recht langsam, 4 (oder waren es 7?) Minuten hat der pro Kunde gebraucht... und mit jeder Sekunde wurde der Herr ja älter, sprich noch langsamer :D So Sachen haben wir da geredet.. witzig witzig Als wir dann endlich dran waren (bei der asiatischen Frau; der Herr ist vor uns gegangen und auch net wiedergekommen.....), hat Emil n anderen Flug bekommen (10.50 Uhr oder so) mit Zwischenstopp (eigentlich hatte er einen Nonstop-Flug) und ich hab das bessere Los gezogen :D Mein Flug mit Zwischenstopp in Dallas wurde umgewandelt in einen Nonstop-Flug mit United (10.05 Uhr), also einer anderen Airline (Ich hätte wohl meinen Anschlußflug in Dallas nicht mehr bekommen, deswegen). Voll geil. Das hieß 4 h früher zu Hause als geplant, und das ohne Mehrkosten. Jippie. Achja, dann gings durch die Sicherheitskontrolle und ich hatte wohl das Losglück "SSSS" ausgewählt zu werden: "Secondary Security Screening Selection", also einer "besonders ausführlichen Sicherheitskontrolle einschließlich sorgfältiger Durchsuchung des Handgepäcks". Die haben mich behandelt wie jemand vom Mond :D Extra Wartereihe, extra Boxen zum Sachen reinmachen, jedes einzelne Teil meiner Sachen mit irgendeinem Tuch und Gerät (wohl Drogen-, Bomben- oder Sonstwas-Test) untersucht. War aber alles ok :D Wir sind noch schnell zum Burgerking, und als ich meine Sachen hatte, hab ich gemerkt, dass ich nur noch 10 min zum Boarding hatte :D oO Also schnell verabschieden und losgespurtet. Flug verpassten wäre fucking not cool. Kennen wir ja. Der Rückflug war, bis auf die Tatsache, dass ich mit heißem Kaffee übergossen und von einer herunterfallenden Tasche getroffen wurde, recht ereignislos. Ebenso die Gesichter der Stewardessen..äh..sry..Flugbegleiterinnen. Das Grinsen war quasi eingefrorern... sehr nett .. Seong hat mich dann vom Flughafen in DC abgeholt und das war damit das Ende von meinem Trip :-( Aber der von Emil war noch nicht ganz vorbei :D Ich kopier einfach mal seine Worte: Alles begann damit, dass ich um 7:30 Uhr morgens am Flughafen erfahren musste, dass mein Flug nach Chicago gecancelt wurde. Geplant war ein Direktflug von San Francisco nach Chicago in 4 Std. Um 9:30 sollte Abflug sein, sodas ich um 3:40 in Chicago ankomme und von dort mit dem Bus um 5 nach Madison fahre, wo mich meine Gastmutter abholt. Wunderschoener Plan… Da zum ersten mal in meinem Leben ein Flug von mir gecancelt wurde, war ich gespannt wie ich jetzt heimkomme. Vor zum Schalter, zwei Stunden warten da natuerlich alle anderen, deren Flug gecancelt wurde, auch zum Schalter sind. Ich wurde dann re-routed und musste einen 1 stop flug ueber Orange County (OC) nach Chicago auf mich nehmen. Ein traum, wenn man bedenkt was noch kam. Mein neuer Flug nach OC sollte um 11:05 boarden. Mittlerweile war 10 und ich dachte ja garnet so schlimm nur eine std warten. HAHA. Der Flug hatte leider leicht verspaetung sodas wir um 13:20 Uhr angefangen haben zu boarden. Gegen 13:45 waren wir dann in der Luft. Leider etwas zu spaet wenn die Flugzeit nach OC 1,5 Std betraegt und mein Anschlussflug nach Chicago schon um 2:45 geht. Super!!! Waehrend des ganzen Fluges hat die Flugbegleitung zwar noch versucht herauszufinden ob das flugzeug auf uns(es waren noch viele andere dabei die den anschlussflug nach Chicago hatten, alle von dem gecancelten flug um 9:30) warten wird aber vergeblicher weise ohne erfolg. Naja ist ja auch besser sich ueberraschen zu lassen. Wir kamen dann um 15:30 Uhr in OC an und dann gings raus aus dem Flugzeug und Sprint zum anderen gate, wo (un-)gluecklicherweise das Flugzeug noch da stand. Juhu Flug nicht verpasst, da der flug zum (un-)glueck auch ein delay hatte. So dass wir ihn nicht verpasst hatten, aber nun war boarding statt 14:20 Uhr, 17 Uhr, sodas falls wir wirklich um diese uhrzeit boarden wuerden worin ich absolut keine hoffnung hatte wuerde ich um kurz nach 23 Uhr ankommen. Nun habe ich von meiner Hostmom erfahren, dass der letzte Bus von Chicago nach Madison um 23 Uhr faehrt. Toll!!! Mir ist nur durch den Kopf geganegn dass ich eig den 17 Uhr Bus nehmen wollte und ich nun nicht mal rechtzeitig fuer den DREIUNDZWANZIG UHR Bus da bin. Ich wieder am Schalter angestellt, weil ich jetzt nicht mal heimkommen wuerde. Hat dann wieder nur 1,5 Std gedauert weil sich ca jeder am Schalter angestellt hat. Als ich dann dran war und der Dame meine Situation erklaert habe, hat sie erst mal 20 min auf ihrer Tastatur rumgehauen und unglaeubig auf den Bildschirm geguckt. Irgendwann hoert sie dann auf mit dem Satz: “Ok this is just getting uglier”. OOHHH der Satz hat mir Mut gedacht. Achja hatte ich eigentlich schon erwaehnt dass ich seitdem ich morgens in San Francisco um 9 Uhr gefruehstueckt habe nur noch 25 Cent in der Tasche hatte. (2 nickel und 15 pennies) Na gut noch wurde ich zum zweiten mal re-routed. Und zwar richtig schoen kompliziert. Da ich ja schon ein Ticket fuer den Bus am Sonntag hatte und dass am Montag nicht mehr gueltig ist mussten sich mich auch nach Madison bringen. So nun zum neuen Plan. Erst muss ich mit einem Shuttle Van zum LAX (Los Angeles Airport) vorher durfte ich noch zwei Stunden auf mein Koffer warten, da ja schon alles ins Flugzeug geladen wurde und sie meinen Koffer suchen mussten. Mit Koffer ging ich dann zum Shuttle Van der mich dann nach LA gefahren hat. Gegen 19 Uhr kam ich dann in LA an und mein Flug nach Chicago ging um 23:55 Uhr. Klasse nochmal schoen 5 Stunden warten. Da natuerlich, wie haette es anders sein koennen, auch dieser Flug verspaetung hatte begann das boardung statt 23:25 Uhr um kurz 1:05 Uhr. Waren dann doch 6 Std die ich warten durfte am LAX. So ich war nun seit 19 Std auf der Reise und ich bin immernoch in Kalifornien. Habs grad mal paar 100 Meilen nach Sueden geschafft.Geil war, dass ca jeder, da fast alle Leute in dem Fleugzeug auch schon verschoben worden sind, voll angepisst waren und dem entsprechend cranky. Aber alle sind dann nach ca 3 min im Flugzeug sofort eingepennt. Ich bin als einer der letzten ins Flugzeug und es waren echt schon alle am schlafen. Gegen 6:45 Uhr kamen wir in Chigaco an und ich hatte noch knapp 20 min um zum anderen gate zu laufen, an dem mein Anschlussflug nach Madison um 7:10 boarden sollte. Ich wusste ich hatte es fast geschafft. Seit 5 Uhr morgens war ich nun unterwegs. Und ausser dumm am airport rumsitzen habe ich die letzten 26 Stunden nicht wirklich viel gemacht. Ich wollte nur noch in dass Flugzeug nach Madison, wenn das jetzt noch Verspaetung hat laufe ich AMOK…. Ich hab keine Lust mehr, und aufregen kann ich mich schon seit OC nicht mehr. Umso schrecklicher als die nachricht kam dass der Flug nach Greenbay, was ein paar hundert 300 kilometer noerdlich von Madison liegt wegen schlechtem wetter gecancelt wird. Und dass 5 min vor unserem Boarding. Ich hab nur gebetet: “Bitte sag das boarding an, BITTEEEEE”. Wenigstens einmal an diesem Tag/ diesen Tagen ging ein Flug puenktlich und so kam ich dann um ca 9 Uhr morgens in Madison an wo mich meine Gastmutter und der kleine Andrew abgeholt haben. Ich habe in den letzten 35 Std vll 2 Std geschlafen und seit knapp 24 Std nichts mehr gegessen… Ich glaub ich brauch nicht weiter ausfuehren wie meine Laune war und wies mir ging. An dieser Stelle noch mal ein grosses LOB und DANKESCHOEN an American Airlines. IHR PENNER!!!!!! (O-Ton Emil :D) So Leute, das war der wohl größte Tagebucheintrag aller Zeiten, und wird es wohl (zumindest in meinem Diary) auch bleiben. Fazit: San Francisco war total geil, ich hab total Fernweh und will wieder dahin :-( Bitte nicht vergessen einen Kommentar auf meiner Seite zu hinterlassen, www.christi-usa.de.vu |